Grundsätzlich werden mit Eye-Tracking-Analysen die Blickverläufe sowie die Verweildauern der Augen der Probanden gemessen.
Für Eye-Tracking-Analysen gibt es mehrere Einsatzszenarien. In der Marktforschung werden mobile Eye-Tracking-Analysen vor allem am POS eingesetzt, mit zwei Zielen:
1. Optimierung der Platzierung sowie Werbewirkung einzelner Produkte
2. Optimierung des Ladenlayouts, des Visual Merchandisings und des Warensortiments.
Im ersten Fall wird geprüft, wie einzelne Produkte am POS wirken. Insbesondere lassen sich folgende Aussagen ableiten:
- Was wird beim Produkt vorrangig wahrgenommen
- Wird das Produkt in seiner Umgebung (neben anderen Produkten) / mit der jeweiligen Platzierung wahrgenommen
- In welcher Platzierung werden Produkte generell besser wahrgenommen
Im zweiten Fall lassen sich Grundaussagen zu den Themen Fokussierung / Aufmerksamkeitsverteilung und Orientierung von Kunden ableiten:
- Wird die Filiale von außen wahrgenommen / wird hinlenkende Werbung wahrgenommen
- Werden die wesentlichen Bereiche / Abteilungen / Werbungen (schnell) erkannt
- Finden sich die Kunden einfach zurecht (generell in der Filiale, vor Warenregalen, auf Waren-/Preis-Auszeichnungen)
- Worauf fokussieren sich die Kunden am häufigsten
- Werden Kunden im Laden stark abgelenkt (und wodurch)
- Werden Zusatzverkaufs- oder Kundenbindungsoptionen an der Kasse / generell in der Filiale wahrgenommen
Diese Grundaussagen wiederum bilden eine Basis für den Verkaufserfolg. Mittels der Eye-Tracking-Analysen können somit den Verkaufserfolg verbessernde Handlungsoptionen identifiziert werden.






